Herr Vicente Alegre Tomás gründete Industrias Alegre.

Vicente Alegre gründete die Werkstatt Almar die sich dem Bau von Matrizen für Kunststoffteile widmete.

Anschließend lässt sich die Firma, mit dem Namen Talleres Alegre, in Patraix nieder und wächst weiterhin als Spezialist in der Branche der Matrizenherstellung.

Werkstatt und Valeplast.

Die Arbeiten in der Matrizenherstellung öffnen den Weg zur Gestaltung der Marke des eigenen Produktes Valeplast, eine Marke für Eisenwaren und Küchenutensilien, womit eine neue Etappe beginnt und nicht nur an die Herstellung von Gussformen gedacht wurde, sondern auch an die Herstellung der eigenen Kunststoffteile.

Die Fertigung der Kunststoff-Spritzgussteile beginnt.

Die Fertigung der Teile der Marke Valeplast wird eingeführt, durch die bereits im Jahre 1966 Arbeit für 50 Personen geschaffen wurde; die Haushalte von Valencia wurden mit Werkzeugkästen, Nähkästchen oder unterschiedliche Kunststoffteile ausgestattet.

Die internationale Berufung des Unternehmensgründers ist seit den Anfängen vorhanden, er reiste in die Vereinigten Staaten, wo er Verträge, für die Herstellung von Verschlüssen für die Kosmetikprodukte von Avon abschließen konnte.

Mit Seat beginnt die Produktion der Bauteile für die Automobilbranche.

Das Unternehmen wird zu Industrias Alegre S.A. umgewandelt und befand sich in Albal, dort spezialisierte es sich auf Kunststoff, mit besonderem meisterhaftem Geschick beim Bau von Gussformen, wodurch Teile von höherer Qualität mit weniger Kosten produziert werden konnten.

Die internationale Bekanntheit wurde am Ende der sechziger Jahre erreicht, nachdem Verträge mit den wichtigsten Automobilunternehmen abgeschlossen wurden, es kam zur Fertigung von Teilen für Seat und für die Fabrik Simca, in Villaverde.

Die Beziehung zu Ford beginnt.

Im Jahr 1980 beginnt die Lieferung von Innenverkleidungen für den Ford Fiesta und in diesem Jahrzehnt kommen Kunden wie Citroën, General Motors, Seat oder IBM hinzu und Industrias Alegre beginnt sich auf Industriekunststoff für die Automobilbranche zu spezialisieren.

Der Ford Escort, mit dessen Montage in Almussafes, im Jahr 1981 begonnen wurde, war ein weiterer Fortschritt für Alegre und es wurde mit dem Export seiner Teile als Massenprodukt für die europäischen Fabriken, die ebenfalls dieses Modell montieren, begonnen.

Q1 (Höchste Qualität von Ford)

Das Zertifikat Q1 ist die höchste Auszeichnung, die Ford seinen Lieferanten verleiht und stellt eine Anerkennung der Qualitätsparameter dar, die von der Marke für diejenigen aufgestellt wird, die Bauteile herstellen, die in ihren Fahrzeugen eingebaut werden.

Um das Vertrauen für die Prämie Q1 zu gewinnen, muss das Qualitätsbetriebssystem (QOS) von Ford abgenommen werden. In die Bewertung sind Kriterien der Kommunikation, Teamarbeit, Prüfung von Verwaltung, messbare Parameter, Werkzeuge zur Quantifizierung, ständige Verbesserung und dynamische Verfahren eingeschlossen.

Ein Komplettanbieter mit internationaler Anerkennung.

Alegre gelingt es, sich in einen Komplettanbieter zu verwandeln, der ein Teil angefangen von einer leeren Seite bis zur Lieferung an die Fabrik herstellen kann, was bei Ford als Komplettanbieter („Full Service Supplier“) bezeichnet wird. Die Qualität der gelieferten Bauteile führte dazu, dass Ford dem Unternehmen Industrias Alegre S.A. die angesehene Auszeichnung Silver Award World Excellence im Jahr 2005, verlieh.

Der Erfolg mit dem Ford Fiesta brachte mit sich, dass Industrias Alegre wichtige Aufträge für Teile des aktuellen Ford Mondeo bekam. Es wurden ebenfalls Teile für den Ford Focus hergestellt, sowohl für das Vorgängermodell, den Kuga, die C-Max und schließlich für die gesamte Produktpalette der Marke.

Beginn der Globalisierung.

Die größte Präsenz als Lieferant erfordert die Nähe zu den Fabriken des Kunden, deswegen entschied sich das Unternehmen Industrias Alegre für seine Industrialisierung. Zusammen mit einem anderen Lieferanten wurde in Polen das Unternehmen Silesia Plastics gegründet, das den Vertrag für den Ford Fiesta 2008 zugeteilt bekam. Im Werk in Albal wird heute die Technik gestaltet und es wird an dem Projekt gearbeitet, um eine große Anzahl an Teilen für die Werke in Köln und Almussafes zu liefern.

Im Jahr 2010 wird das Unternehmen Alegre Branch Romania mit einem Gesellschafter in Rumänien gegründet, und dient für die Lieferungen von Teilen für den neuen B-Max.

Der Höhepunkt der Umgestaltung der Anlagen in Albal, Valencia

Alegre gestaltete seine Fabrik im Jahre 2009, mit einer Investition von drei Millionen Euro, vollständig um, wodurch die Kosten reduziert werden konnten, die Qualität verbessert wurde und neue Luft-Spritzguss-Systeme durch Gas, Doppeleinspritzung und Back moulding eingeführt wurden.